Was bleibt von 1.800,00 € brutto?
Netto im Monat
1.374,52 €
von 1.800,00 € brutto — 425,48 € gehen an Steuern und Sozialversicherung
| Lohnsteuer | −52,41 € |
|---|---|
| Krankenversicherung | −149,95 € |
| Pflegeversicherung | −41,47 € |
| Rentenversicherung | −159,37 € |
| Arbeitslosenversicherung | −22,28 € |
| Es bleiben | 1.374,52 € |
Dasselbe Brutto in allen sechs Steuerklassen
Die Steuerklasse ändert nicht, was Sie im Jahr schulden — nur, wie viel davon monatlich einbehalten wird.
| Steuerklasse | Netto im Monat |
|---|---|
| I | 1.374,52 € |
| II | 1.426,93 € |
| III | 1.426,93 € |
| IV | 1.374,52 € |
| V | 1.196,02 € |
| VI | 1.151,77 € |
Was von einer Gehaltserhöhung bleibt
Von 100 € mehr Brutto bleiben an dieser Stelle 51,87 € netto. Das ist der Betrag, mit dem man in einer Gehaltsverhandlung rechnen sollte — nicht mit dem Durchschnitt über das ganze Gehalt.
Den Arbeitgeber kostet diese Stelle mindestens 2.189,25 € im Monat. Mindestens deshalb, weil die Umlagen U1 und U2 in keinem Gesetz stehen, sondern in der Satzung der jeweiligen Krankenkasse — sie sind hier bewusst nicht geschätzt.
Was bei diesem Gehalt besonders ist
Dieses Gehalt liegt im Übergangsbereich (§ 20 Abs. 2 SGB IV, umgangssprachlich Midijob). Bis 2.000 € im Monat wird der Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung aus einer eigenen, niedrigeren Bemessungsgrundlage berechnet — man zahlt weniger als die Hälfte des Beitrags. Deshalb steigt das Netto hier langsamer, sobald man die Grenze überschreitet: Der ermäßigte Anteil fällt weg.
Womit hier gerechnet wurde
Steuerklasse I, Nordrhein-Westfalen, keine Kirchensteuer, 35 Jahre, kinderlos, gesetzlich krankenversichert mit dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,9 %. Jede andere Lage — Kinder, Kirchensteuer, ein anderes Bundesland, private Versicherung — verändert das Ergebnis. Der Rechner nimmt all das auf.