Was bleibt von 2.200,00 € brutto?
Netto im Monat
1.594,50 €
von 2.200,00 € brutto — 605,50 € gehen an Steuern und Sozialversicherung
| Lohnsteuer | −127,00 € |
|---|---|
| Krankenversicherung | −192,50 € |
| Pflegeversicherung | −52,80 € |
| Rentenversicherung | −204,60 € |
| Arbeitslosenversicherung | −28,60 € |
| Es bleiben | 1.594,50 € |
Dasselbe Brutto in allen sechs Steuerklassen
Die Steuerklasse ändert nicht, was Sie im Jahr schulden — nur, wie viel davon monatlich einbehalten wird.
| Steuerklasse | Netto im Monat |
|---|---|
| I | 1.594,50 € |
| II | 1.676,34 € |
| III | 1.721,50 € |
| IV | 1.594,50 € |
| V | 1.356,42 € |
| VI | 1.312,17 € |
Was von einer Gehaltserhöhung bleibt
Von 100 € mehr Brutto bleiben an dieser Stelle 58,42 € netto. Das ist der Betrag, mit dem man in einer Gehaltsverhandlung rechnen sollte — nicht mit dem Durchschnitt über das ganze Gehalt.
Den Arbeitgeber kostet diese Stelle mindestens 2.668,60 € im Monat. Mindestens deshalb, weil die Umlagen U1 und U2 in keinem Gesetz stehen, sondern in der Satzung der jeweiligen Krankenkasse — sie sind hier bewusst nicht geschätzt.
Was bei diesem Gehalt besonders ist
Bei diesem Gehalt wirken alle vier Sozialversicherungszweige mit ihrem vollen Satz, und die Lohnsteuer steigt mit jedem Euro schneller als das Brutto — der Tarif des § 32a EStG ist progressiv. Der Solidaritätszuschlag fällt hier noch nicht an: Er setzt erst weit darüber ein.
Womit hier gerechnet wurde
Steuerklasse I, Nordrhein-Westfalen, keine Kirchensteuer, 35 Jahre, kinderlos, gesetzlich krankenversichert mit dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,9 %. Jede andere Lage — Kinder, Kirchensteuer, ein anderes Bundesland, private Versicherung — verändert das Ergebnis. Der Rechner nimmt all das auf.