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Finanzrechner
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Renditeannahme

Der unterstellte jährliche Wertzuwachs einer Anlage — eine Annahme für die Rechnung, keine Zusage für die Zukunft.

Einfach erklärt

Wenn ein Rechner sagt „bei 5 % Rendite", dann ist das eine Annahme, die jemand getroffen hat — kein Versprechen. Der breite Aktienmarkt hat über sehr lange Zeiträume grob in dieser Größenordnung zugelegt, aber eben nicht gleichmäßig: Es gibt Jahre mit zweistelligen Verlusten und Jahre mit starken Gewinnen. Rechne deshalb ruhig zwei Varianten, eine vorsichtige und eine optimistische, und schau, wie weit die Ergebnisse auseinanderliegen. Genau dieser Abstand ist Ihr Unsicherheitsbereich.

Im Detail

Die Rechnung unterstellt eine konstante Rendite und monatliche Verzinsung. Das ist ein Modell, keine Prognose: Reale Renditen schwanken (Volatilität), und die Reihenfolge der Jahre spielt eine Rolle, sobald entnommen wird (Sequenzrisiko). Nicht abgebildet sind hier Produktkosten (TER), Handelskosten, Spread sowie Steuern auf Erträge — Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer, dazu die Vorabpauschale bei thesaurierenden Fonds. Wer diese Größen einbeziehen will, findet sie im Zinsrechner.

Rechenbeispiel

6 € am Tag sind 182,50 € im Monat. Über 30 Jahre eingezahlt ergibt das 65.700 € Einzahlungen. Bei 0 % bleiben es 65.700 €; bei 5 % werden daraus 151.887,20 €, bei 7 % sogar 222.644,71 €. Die Spanne zwischen den Annahmen ist größer als die Einzahlung selbst — deshalb ist die Renditeannahme die wichtigste Zahl in solchen Rechnungen.

Kurzformel

Wird als gleichmäßiger Jahreszins mit monatlichem Zinseszins gerechnet; echte Märkte schwanken.

Wird verwendet in

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